Am 25. Oktober endet die Sommerzeit. Von diesem Tag an geht die Sonne in Heilbronn kurz nach 17 Uhr unter, Ende November bereits gegen halb fünf. Die Abende verbringen wir wieder drinnen – und plötzlich fällt auf, was im Sommer niemand vermisst hat: Die eine Deckenleuchte macht den Raum zwar hell, aber nicht gemütlich. Das Sofa wirkt kühler als im Showroom, der Esstisch liegt im Halbschatten, und zum Lesen fehlt das richtige Licht am richtigen Platz.
Gute Nachricht: Dafür müssen Sie weder umbauen noch die Einrichtung tauschen. Wer Licht in Schichten denkt, die richtige Lichtfarbe wählt und ein paar mobile Lichtquellen ergänzt, verwandelt denselben Raum in wenigen Handgriffen in einen Ort, an dem man den Herbstabend gerne verbringt. In diesem Beitrag erklären wir, wie Lichtplanung im Wohnraum funktioniert – und welche Rolle die Akku-Leuchten von Sompex dabei spielen.
Warum eine Deckenleuchte allein nicht reicht
Der häufigste Fehler in Wohnräumen ist zugleich der älteste: Ein Raum, eine Leuchte in der Mitte der Decke. Das Ergebnis ist gleichmäßig hell, wirft harte Schatten nach unten und lässt jede Ecke gleich aussehen. Die Brancheninitiative licht.de empfiehlt für ein Wohnzimmer von rund 20 Quadratmetern mindestens drei, besser fünf Leuchten – verteilt auf unterschiedliche Höhen und Aufgaben. Erst das Zusammenspiel von hellen und ruhigen Zonen gibt einem Raum Tiefe.
Fachleute unterscheiden dabei drei Lichtschichten:
- Raumlicht (Grundlicht): die Basis zur Orientierung – ein Deckenfluter, der indirekt über die Decke leuchtet, eine dimmbare Deckenleuchte oder mehrere Wandleuchten.
- Zonenlicht (Platzlicht): Licht dort, wo Sie etwas tun – die Pendelleuchte über dem Esstisch, die Leseleuchte am Sessel, die Leuchte auf dem Schreibtisch.
- Stimmungslicht (Akzentlicht): kleine Lichtinseln, die keine Sehaufgabe erfüllen, sondern den Raum inszenieren – auf dem Sideboard, der Fensterbank, dem Beistelltisch.
Fehlt eine Schicht, spürt man es sofort. Nur eine Leselampe am Sofa wirkt in einem dunklen Raum unangenehm; nur Raumlicht am Esstisch macht das Abendessen steril. Die Mischung entscheidet.

Warmweiß, neutralweiß, tageslichtweiß: Die Lichtfarbe im Wohnbereich
Die Lichtfarbe wird in Kelvin angegeben. Warmweißes Licht (2700 bis 3300 Kelvin) hat einen hohen Rotanteil und wirkt laut licht.de „gemütlich und behaglich“ – die Verbraucherzentrale empfiehlt fürs Wohnzimmer sogar 2500 bis 2700 Kelvin. Neutralweiß (3300 bis 5300 Kelvin) erzeugt eine sachliche Stimmung, tageslichtweiß über 5300 Kelvin wirkt kühl und gehört an den Arbeitsplatz, nicht auf das Sofa.
Ein Zusammenhang, den viele nicht kennen: Je wärmer das Licht, desto weniger Helligkeit braucht der Mensch, um sich wohlzufühlen. Gedimmtes Licht sollte deshalb immer warm sein. Kühles Licht bei niedriger Helligkeit wirkt fahl und ungemütlich. Unsere Empfehlung für die Räume:
- Wohnbereich: 2700 Kelvin, alle Leuchten rund um die Sitzgruppe dimmbar.
- Essbereich: 2700 bis 3000 Kelvin, direkt über dem Tisch, mit sehr guter Farbwiedergabe – sonst sieht das Essen weniger appetitlich aus, als es ist.
- Schlafbereich: warmweiß und dimmbar, abends gerne noch wärmer (2200 Kelvin).
- Homeoffice: tagsüber neutralweiß zum Arbeiten, abends auf warmweiß umschalten.
Für den Abend gibt es einen weiteren Grund, warmes Licht zu wählen: Licht mit hohem Blauanteil macht munter. licht.de rät, spätestens zwei Stunden vor dem Zubettgehen auf warmweißes, gedimmtes Licht mit geringem Blauanteil umzustellen – eine einfache Maßnahme, die den Übergang in die Nachtruhe unterstützt.
Farbwiedergabe: Damit Ihre Möbel aussehen wie im Showroom
Ein Leder in warmem Cognac, ein Sofa in tiefem Blau, ein Eichentisch mit lebendiger Maserung: Ob diese Farben zu Hause so wirken wie bei uns, entscheidet der Farbwiedergabeindex Ra. Ra 100 ist das Maximum, unter 80 sollte keine Leuchte im Wohnbereich liegen. Für Ess- und Wohnbereiche mit hochwertigen Materialien empfehlen Verbraucherzentrale und Fachplaner Ra 90 oder höher. Wer in Qualität investiert hat, sollte sie auch im richtigen Licht sehen.
Dazu kommt das Material selbst. Weiße Wände reflektieren bis zu 85 Prozent des Lichts, dunkles Holz nur etwa 20 Prozent. Dunkle, warme Oberflächen schlucken also Licht – planen Sie dafür zusätzliche warmweiße Lichtquellen ein, statt eine einzelne Leuchte heller zu machen.
Mobiles Stimmungslicht: Sompex im Fokus
Sompex ist ein Familienunternehmen aus Düsseldorf, gegründet 1948 in Soest und heute in dritter Generation geführt. Unter dem Motto „design for life“ hat sich die Marke auf Wohnraumleuchten spezialisiert, vor allem auf Akku-Leuchten für innen und außen. Genau diese Gattung ist für die dritte Lichtschicht ideal: Sie braucht keine Steckdose, steht dort, wo Sie sie brauchen, und wandert im Herbst einfach von der Terrasse ins Wohnzimmer.
Was die Leuchten auszeichnet, lässt sich an wenigen Merkmalen festmachen:
- Wählbare Lichtfarbe: Die meisten Modelle bieten per Fingertipp zwei oder drei warmweiße Stufen (2200, 2700 und 3000 Kelvin) – passend zum Abendessen, zum Lesen oder zum Ausklang des Abends.
- Stufenlos dimmbar per Touch, mit Memory-Funktion für die zuletzt gewählte Helligkeit. Ein Vorteil gegenüber vielen festverdrahteten LED-Leuchten, bei denen alte Dimmer oft nicht mehr passen.
- Lange Laufzeiten: je nach Modell und Dimmstufe zwischen einem Abend und mehreren Wochen; die Ladestation gehört zum Lieferumfang.
- Drinnen und draußen: Modelle mit Schutzart IP54 sind spritzwassergeschützt, IP65 auch gegen Strahlwasser – dieselbe Leuchte begleitet den Sommer auf dem Balkon und den Herbst am Esstisch.
- Aluminium und Design: Der Klassiker Troll 2.0 mit Plissee-Schirm, die schlanke Tubo mit abnehmbarem, drehbarem Leuchtenkopf, die robuste Boro, die farbenfrohe Ombrellino in Sonnenschirm-Optik oder die Volume, die 2024 zur „Leuchte des Jahres“ gewählt wurde und sich wie ein Lautstärkeregler dimmen lässt. 2026 kam mit „ELLE DECORATION by Sompex“ eine Kollektion in gold- und silbermatten Oberflächen dazu.
Eine Sache sollten Sie dabei richtig einordnen: Mit rund 160 bis 250 Lumen sind Akku-Leuchten Stimmungs- und Zonenlicht, kein Ersatz für die Grundbeleuchtung und kein Leselicht. Ihre Stärke liegt darin, einem Raum in wenigen Sekunden Wärme und Tiefe zu geben – auf dem Sideboard, in der Fensterbank, zwischen den Tellern auf dem Esstisch. Welche Modelle wir aktuell im Showroom zeigen, erfahren Sie bei uns; die Auswahl wechselt mit den Kollektionen.

So bauen Sie Ihr Herbst-Lichtkonzept auf
Wohnzimmer
Ein Deckenfluter oder eine dimmbare Deckenleuchte liefert das indirekte Raumlicht. Neben dem Sessel steht eine Leseleuchte, deren Licht seitlich von hinten über die Schulter auf die Seite fällt, damit nichts blendet. Zwei oder drei kleine Akku-Leuchten setzen Akzente auf Sideboard, Fensterbank und Beistelltisch. Alles warmweiß, alles dimmbar.
Essbereich
Die Pendelleuchte hängt rund 60 Zentimeter über der Tischplatte – tief genug, um den Tisch zu betonen, hoch genug für den freien Blick zum Gegenüber. Für ein gemütliches Essen genügen 150 bis 200 Lux auf der Tischfläche; wer am Tisch arbeitet oder liest, braucht deutlich mehr. Zwei Akku-Leuchten zwischen den Tellern ersetzen die Kerze, ohne zu tropfen.
Schlafzimmer
Auf jedem Nachttisch eine eigene Leuchte oder Wandleuchten neben dem Bett, warmweiß und dimmbar. Wie Sie den Schlafraum als Rückzugsort gestalten, haben wir im Beitrag Schlafraum neu gedacht beschrieben.
Ein Gedanke für alle über 40
Mit dem Alter braucht das Auge mehr Licht: Ein 60-Jähriger benötigt für die gleiche Sehleistung etwa die doppelte Beleuchtungsstärke wie ein 20-Jähriger. Planen Sie Zonenlicht an Lese- und Arbeitsplätzen deshalb großzügig und dimmen Sie lieber herunter, als dass Licht fehlt.
Typische Fehler, die Sie leicht vermeiden
- Nur eine zentrale Deckenleuchte.
- Kaltes Licht über 4000 Kelvin im Wohn- oder Essbereich.
- Alles gleich hell – ohne Dimmer, ohne Zonen.
- Pendelleuchten, die zu tief hängen und beim Aufstehen blenden, oder zu hoch, sodass der Tisch nicht mehr betont wird.
- Freistrahlende Leuchtmittel im Blickfeld.
- Ausschließlich indirektes Licht: Ohne Schatten wirkt ein Raum flach.
- Von Akku-Leuchten Leselicht erwarten – sie sind für die Stimmung da.
Lichtkonzepte in Heilbronn: gemeinsam planen bei Möbel Fromm
Licht ist Teil der Einrichtung, nicht ihr Anhängsel. Deshalb denken wir Beleuchtung bei jeder Planung mit – ob Sie ein einzelnes Zimmer neu gestalten oder ein ganzes Haus einrichten. Im Showroom am Wollhaus erleben Sie, wie sich derselbe Raum mit Grund-, Zonen- und Stimmungslicht verändert, und Sie sehen Stoffe, Leder und Hölzer im passenden Licht. Auf Wunsch kommen wir zu Ihnen nach Hause, nehmen den Raum auf und entwickeln ein Lichtkonzept, das zu Ihren Möbeln und Ihrem Alltag passt. Mehr über unsere Beratung, Planung und Montage erfahren Sie unter Leistungen und Service bei Möbel Fromm. Wie Textilien und Licht im Sommer zusammenspielen, lesen Sie im Beitrag Sommerlich leicht wohnen.
Fazit: Wärme entsteht in Schichten
Die dunkle Jahreszeit ist kein Grund, Räume einfach heller zu machen. Sie ist der Anlass, Licht bewusst zu gestalten: eine ruhige Grundhelligkeit, gezieltes Licht für Tisch und Lesesessel und kleine, warme Lichtinseln, die den Raum zum Wohnen bringen. Akku-Leuchten von Sompex sind dafür ein unkompliziertes Werkzeug – mobil, dimmbar und mit wählbarer Lichtfarbe.
Erleben Sie verschiedene Lichtkonzepte live in unserem Showroom in Heilbronn.
Besuchen Sie Möbel Fromm am Wollhaus 19 in 74072 Heilbronn oder rufen Sie uns unter 07131 / 6 83 31 an.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt – im Rahmen des Website-Wartungsservice der pronetic GmbH.



